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Krankentaggeldversicherung (KTG): Hat die Putzfrau auch Lohn zugut, wenn sie krank ist?

  • Überarbeitet:
  • Bernhard Bircher-Suits

Es kann vorkommen, dass die Putzfrau oder Haushaltshilfe wegen Krankheit oder Schwangerschaft für eine längere Zeit arbeitsunfähig ist. Muss in der Schweiz der Lohn über die gesamte Abwesenheitsdauer bezahlt werden und was bringt eine Krankentaggeldversicherung (KTG)?

Die Putzfrau verspürt plötzlich massive Bauchschmerzen. Sie muss notfallmässig ins Spital eingeliefert werden. Diagnose: Akuter Blinddarm. Die Operation und der Heilungsprozess verlaufen reibungslos. Doch die Haushaltshilfe ist für längere Zeit arbeitsunfähig. Ein anderes Beispiel: Die Haushaltshilfe ist schwanger. Die Vorfreude ist riesig, die Ausstattung des Kinderzimmers fertig. Doch gegen Ende der Schwangerschaft verordnet der Arzt der Haushaltshilfe strikte Bettruhe. Die Folge ist eine Arbeitsunfähigkeit während mehrerer Wochen. Doch wer übernimmt die Lohnzahlung während des längeren Ausfalls? Fakt ist: Im ersten Jahr der Anstellung beträgt die gesetzliche Lohnfortzahlungspflicht in der ganzen Schweiz drei Wochen.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer können sich freiwillig gegen die finanziellen Folgen einer längeren Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Kranheit versichern. Das macht Sinn: Denn der Arbeitgeber ist gesetzlich dazu verpflichtet, dem kranken Arbeitnehmer den vollen Lohn trotz wegfallender Arbeitsleistung für mehrere Wochen oder sogar Monate zu zahlen (eine Übersicht über die verschiedenen Lohnfortzahlungs-Skalen in der Schweiz gibt es hier). Ein Arbeitnehmer ohne Zusatz-Versicherung erhält nach Ablauf der gesetzlichen Lohnfortzahlungspflicht keinen Lohn mehr, auch wenn er immer noch arbeitsunfähig ist. Für beide Parteien kann eine längere Krankheit zum finanziellen Fiasko werden. Abhilfe schafft eine Krankentaggeldversicherung, kurz auch Taggeldversicherung genannt. Die freiwillige Taggeldversicherung deckt das Risiko eines vorübergehenden Lohnausfalls, wenn man wegen Krankheit teilweise oder voll arbeitsunfähig ist.

Vorteile einer Krankentaggeldversicherung (KTG) für den Arbeitgeber

Eine Krankentaggeldversicherung hat den Vorteil, dass der Arbeitgeber nicht an die gesetzliche Lohnfortzahlungspflicht gebunden ist und während der Wartezeit von 30 Tagen nur 80% des Lohnes zahlen muss. Warum? Weil der Arbeitgeber das Risiko der Lohnfortzahlung an die Versicherung überträgt.

Vorteile einer Krankentaggeldversicherung (KTG) für den Arbeitnehmer

Für Arbeitnehmende wie Reinigungshilfen, Haushaltshilfen, Nannies, Pflegekräfte oder Babysitter liegt der Vorteil auf der Hand: Sie profitieren auch nach dem Ablauf der gesetzlichen Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitsgebers von einer finanziellen Absicherung. Die  meisten Krankentaggeldpolicen ­sichern eine Lohnfortzahlung von 80 Prozent des versicherten Verdienstes für 720  oder 730  Tage innerhalb eines Zeit­raumes von 900 Tagen zu. So braucht man sich nicht noch finanzielle Sorgen zu machen und kann sich beruhigt auf die Genesung konzentrieren.

Die KTG-Versicherungsprämie wird geteilt

Die Prämie für die Taggeldversicherung beträgt bei Abschluss über quitt. zwei Prozent des Bruttolohnes. Da der Beitrag zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt wird, zahlen beide Parteien je ein Prozent. Wenn Sie sich für den quitt.Rundum-Service entscheiden, können Arbeitgebende direkt bei uns mit wenigen Mausklicks eine Krankentaggeldversicherung (KTG) abschliessen. Hier geht es zur Übersicht unserer Versicherungs-Angebote. Haben Sie noch Fragen zur Krankentaggeldversicherung? Unser Support-Team hilft Ihnen gerne weiter (support@quitt.ch).

 

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